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Neue Top-Level-Domains: ICANN eröffnet Bewerbungsphase

11. Januar 2012

Die united-domains AG begrüßt den Start eines „neuen Internet-Zeitalters“!

Morgen fällt der Startschuss für die neuen Domain-Endungen. Die weltweite Internetverwaltung ICANN eröffnet offiziell die Bewerbungsphase für die neuen Domain-Endungen (Top-Level-Domains) wie „.web“, „.shop“ oder „.bayern“. Damit werden Internetadressen wie „bmw.bayern“ oder „amazon.shop“ möglich. Markus Eggensperger, Vorstand und Mitbegründer der united-domains AG, begrüßt diesen richtungsweisenden Schritt: „Nach insgesamt mehr als sechs Jahren Vorarbeit für die Einführung der neuen Top-Level-Domains freuen wir uns sehr, dass mit dem morgigen Tag dieses neue Internet-Zeitalter unumkehrbar näher rückt.“ (weiterlesen…)

Neue Top-Level-Domains: Die einen geben Gas, die anderen bremsen

9. Januar 2012

In der “Woche der Entscheidung” kommt nochmal richtig Bewegung rein in das Thema neue Top-Level-Domains. Während sich kurz vor dem Start der Bewerbungsphase um die neuen Domain-Endungen am kommenden Donnerstag drei große Konzerne aus der Deckung gewagt haben, versucht die Politik in den USA weiterhin, in letzter Minute doch noch auf die ICANN einzuwirken, um den Start nach hinten zu verschieben oder das nTLD-Programm einzugrenzen. (weiterlesen…)

Neue Top-Level-Domains: Objector gesucht!

1. Dezember 2011

Position als “Advocatus diaboli” zu vergeben: Mit dem “Independent Objector” sucht ICANN derzeit eine Person oder Organisation, die frühzeitig entscheidet, ob gegen eine Bewerbung um eine neue Top-Level-Domain (nTLD) Einwendungen erhoben werden sollen. Allerdings kann der “Independent Objector” nur dann aktiv werden, wenn eine Endung “gegen allgemein akzeptierte Regelungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung” verstößen könnte oder sich bei Community-Endungen innerhalb der addressierten Zielgruppe Widerstand gegen eine Endung formiert. Bis kurz vor Weihnachten können sich Interessierte bewerben. Dass ordentlich Arbeit warten dürfte, zeigt eine neue Studie: Von den befragten 200 klein- und mittelständischen Unternehmen gab jedes zweite an, wahrscheinlich eine auf ihr Unternehmen bezogene Endungen registrieren zu wollen - und man sei bereit, im Schnitt 47 Prozent mehr im Vergleich zu ihren bisherigen Domains zu bezahlen.

Kurzer Einschub, bevor Missverständnisse entstehen: Der lateinische Ausdruck “Advocatus Diaboli” steht heute in der Rhetorik für eine Argumentationstechnik, bei der man mit seinen Argumenten die Position der Gegenseite vertritt, ohne ihr selbst anzugehören.

Ob der “Indepedent Objector” seine Freude hätte an derzeit laufenden Domain-Streitigkeiten? Man weiß es nicht, aber ein Gericht in Nevada hat in Sachen Domains aufhorchen lassen, wie golem und heise berichten: Auf Antrag des Luxuswarenherstellers Chanel hat es die Beschlagnahme von Hunderten Websites verfügt, über die angeblich Fälschungen von Chanel-Produkten verkauft werden. An Suchmaschinenbetreiber und soziale Netzwerke erging die Anordnung, die betreffenden Domains nicht mehr in Trefferlisten anzuzeigen. Testkunden hatten auf den betreffenden Seiten Waren bestellt und diese dann begutachtet.

Seit einiger Zeit geht die Luxusmarke Chanel rigoros gegen Händler vor, die mit gefälschter Ware handeln. So wurden Websites, auf denen angeblich Fälschungen gehandelt werden, ohne Anhörung der Betreiber “kassiert”. Für den Fall, dass bei diesem humorlosen Vorgehen versehentlich legitime Seiten abgeklemmt werden, muss Chanel 20.000 US-Dollar für mögliche Schadensersatzzahlungen hinterlegen.

Ebenfalls aus dem Luxus-Segment kommt ein weiterer Domain-Streit: Schuhbeck gegen Schuhbeck heißt es derzeit in Bayern, Alfons gegen Sebastian, Sternekoch gegen Religionslehrer. Objekt der Begierde ist die Domain schuhbeck.com. Auf der dazugehörigen Website vertreibt Sebastian Schuhbeck als “Landesbeauftragter für Computereinsatz im Religionsunterricht” unter dem Etikett RUdi (”Religions-Unterricht digital”) Lehrmittel für bayerische Schüler. Angebote über bis zu 5.000 Euro hat er laut Abendzeitung abgelehnt, denn das sei “seine Homepage. Basta!”. Fortsetzung folgt…

Sowohl für Schuhbeck (Alfons) als auch für Chanel gelten: Vielleicht würden unternehmenseigene Endungen wie .schuhbeck oder .chanel Abhilfe schaffen - zumindest gäbe es dann keine Verwechslungsgefahr mehr. Aber wer eine eigene Top-Level-Domain haben möchte, sollte sich jetzt sputen, wie united-domains-Vorstand Markus Eggensperger in einem ausführlichen Interview mit IT-Business erzählt.

“MicroSony”: Was eine Domain so alles erzählen kann

20. Juli 2011

Gibt es vielleicht bald eine Playstation mit Microsoft-Betriebssystem - oder ein Sony-Ericsson Smartphone mit Windows 7? Die vielzitierte Gerüchteküche brodelte in den letzten Tagen. Die Diskussion ausgelöst hatte die Registrierung der Domains sony-microsoft.com und microsoft-sony.com, laut winrumors ausgeführt von einer Gesellschaft namens Corporation Service Company, die bereits früher in diesen Dingen für Microsoft aktiv gewesen sei.

Kleine Ursache, große Wirkung - und was tun die beiden Protagonisten? Sie tun (fast) gar nichts: Microsoft teilt laut CHIP Online per Twitter-Nachricht mit, es handele sich dabei nur um “eine strategische Belegung”. Was bleibt, sind ein paar Tage fieberhafter Gerüchte und wenig Klarheit.

Und wer weiß, vielleicht erleben wir es ja auch noch, dass beide Konzerne sich Anfang 2012 bei der ICANN um jeweils eigene nTLDs bewerben - was die beiden japanischen Unternehmen Hitachi und Canon für sich bereits angekündigt haben - und dann die Domains sony.microsoft oder microsoft.sony an den Start bringen. Oder es gibt zusätzlich noch eine sony-microsoft.web oder microsoft-sony.shop. Die Internetgemeinde wird die Entwicklungen auf jeden Fall aufmerksam beobachten.

In eine ganz andere Richtung spekuliert übrigens der östereichische Kurier: er vermutet dahinter eine vergleichende Werbekampagne, in der Microsoft die Vorteile seiner Konsole gegenüber Sonys Playstation 3 aufzeigen könnte.

Ein neues Internet-Zeitalter beginnt: Die neuen Domain-Endungen kommen

20. Juni 2011

- united-domains nimmt Vorbestellungen entgegen

Nun ist es amtlich: Die internationale Domain-Verwaltungsstelle ICANN hat am heutigen Montag das „New gTLD“ Programm freigegeben. Sie macht damit nach intensiven Vorbereitungen den Weg frei für etwa 300 bis 400 neue Domain-Endungen. Neben den bekannten Endungen wie .de, .com oder .net wird es voraussichtlich ab 2012 zahlreiche neue Kennungen wie .sport, .reise oder .music geben. (weiterlesen…)

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