Morgen ist es eine Woche her, seit die neuen .de-Domains mit scharfem S für die Öffentlichkeit verfügbar wurden. Viele der Vormerkungen, die unsere Kunden eingereicht hatten, konnten wir für sie sichern. Warum nur viele, nicht aber alle?
Das hängt mit dem System zusammen, das von der Vergabestelle DENIC bei der Einführung der neuen Domains verwendet wurde. Hier kam ein zweistufiges System zum Einsatz:
1. Die Sunrise-Phase
Daran konnten nur Personen oder Firmen teilnehmen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. In diesem Fall mussten sie eine .de-Domain mit Doppel-S besitzen, um den entsprechenden Namen auch mit scharfem S registrieren zu können.
2. Die Live-Registrierung
Sie folgte auf die Sunrise-Phase. Ab einem bestimmten Zeitpunkt konnte jedermann seine gewünschte(n) Domain(s) mit scharfem S registrieren. In der Regel setzt die jeweils zuständige Vergabestelle einen offiziellen Start-Zeitpunkt fest, ab dem alle teilnehmenden Provider ihre Domain-Aufträge weiterleiten können. Diese werden dann nach dem (Müller-)Prinzip “wer zuerst kommt, mahlt zuerst” abgearbeitet.
Wer nun vorab eine Vormerkung für den Start der Live-Registrierung abgegeben hat, bekam in der Regel auch die gewünschte Domain. Leider können wir jedoch keine hundertprozentige Garantie geben, da natürlich auch andere Provider ihre Aufträge weiterleiten. Jeder Anbieter gibt also eine Schlange an Bestellungen weiter (normalerweise in der Reihenfolge, wie sie bei ihm selbst eingegangen sind).
Dieses Prinzip wird auch bei anderen Domain-Endungen angewendet. In Kürze werden wir beispielsweise die Endung .so für Somalia einführen. Sie wird gerade “frisch” für die Öffentlichkeit verfügbar gemacht. Auch hier wird es ein mehrstufiges Verfahren geben, bei dem zuerst Marken- und Namensinhaber zum Zug kommen. So soll vermieden werden, dass sich Grabber Namen sichern, für die ein anderer bereits Rechte angemeldet hat. Erst im Anschluss darf sich dann jedermann seinen Wunschnamen sichern.
Weitere Infos zur neuen Domain-Endung .so gibt es in Kürze hier.
Domain-Vormerkungen: von Müllern und Schlangen
von uniteddomains unter Domain-Registrierung gepostet.
Was Domains und Versicherungen gemeinsam haben
Wer eine Versicherung abschließt, der muss sich im Vorfeld um das “Kleingedruckte” kümmern: welche Konditionen bekomme ich zu welchem Preis und was passiert, wenn etwas passiert? Ist der Vertrag erst einmal geschlossen, will der Kunde dann vor allem eines: sich um nichts mehr kümmern müssen. Im Schadensfall soll alles reibungslos abgewickelt werden und ansonsten sollen sich Zusendungen auf die jährliche Beitragsrechnung beschränken.
So gesehen unterscheiden sich Domains nicht sonderlich von Versicherungen. Ist der richtige Name gefunden, registriert und konfiguriert, soll einfach alles reibungslos weiter laufen. (Ganz so einfach ist es vor allem bei dynamischen Webseiten natürlich nicht, aber wir gehen in diesem Punkt vom besten Fall aus.)
Lieber auf Nummer Sicher gehen – automatische Domain-Verlängerung
Hin und wieder kontaktieren uns Kunden, die sich wundern, weshalb sie eine Rechnung von uns erhalten, obwohl sie ihre Domain doch bereits vor mehr als einem Jahr registriert haben. Während der Kunde einer Versicherung jährlich dafür zahlt, im Schadensfall von der Versicherung Hilfe zu bekommen, so zahlen unsere Kunden jährlich dafür, dass ein bestimmter Domain-Name für sie registriert wird (und vor allem registriert BLEIBT). Wir gehen dabei auf Nummer Sicher: liegt uns keine Kündigung für eine Domain vor, so verlängert sie sich.
Dass das durchaus Sinn macht, zeigen die Fälle, in denen Domain-Inhaber ihren Namen verloren haben. Wenn etwa plötzlich völlig fremde Inhalte auf der Seite eines Landrats erscheinen (wie in diesem Beispiel) oder beim Aufruf der Seite eines amerikanischen Football-Teams nur “hier könnte Ihre Seite stehen” erscheint, ist das im besten Fall peinlich. Darüber hinaus kann es aber auch richtig teuer werden: Domain-Grabber durchsuchen das Netzt systematisch nach Domains, die gerade frei geworden sind und registrieren sie in der Hoffnung, sie anschließend wieder verkaufen zu können. Der Preis, der dabei fällig wird, ist oft um ein Vielfaches höher als die jährlichen Registrierungsgebühren.
Aus diesem Grund verlängern sich die bei uns registrierten Domains automatisch. Nur der Domain-Inhaber kann sie kündigen und muss hierzu ein schriftliches Formular senden. So verhindern wir, dass Dritte einen Namen “klauen”. Und durch die automatische Verlängerung können wir sicherstellen, dass es nicht nach Ablauf eines Jahres ein böses Erwachen gibt, sondern die Domain dem Kunden so lange gehört, bis er uns tatsächlich aktiv mitteilt, dass er sie nicht mehr haben möchte.
von uniteddomains unter Domain-Registrierung gepostet.
Unsere Herbst-Aktion: 50% sparen bei beliebten Domains!
In eigener Sache: seit dieser Woche ist unsere Herbst-Aktion live, bei der für beliebte Domain-Endungen Sonderkonditionen gelten. Welche das sind, wird hier näher erläutert.
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Seit dieser Woche ist unsere Herbst-Aktion live. Wir halbieren dabei die Registrierungsgebühren für die beliebtesten Domain-Endungen. Das bedeutet: Domains unter .com, .net, .org, .info, .de und .eu sind dabei.
Der Rabatt von 50% gilt für das erste Jahr. Sie haben schon Domains unter diesen Endungen, möchten aber lieber alles unter einem Dach verwalten? Kein Problem: der Aktions-Preis gilt auch für Transfers zu united-domains im ersten Jahr!
Allzu lange warten sollten Sie aber nicht: die Aktion endet am 30.11.2010, also starten Sie gleich hier:
von uniteddomains unter Aktionen, Domain-Registrierung gepostet.
Jetzt noch schärfer: .de-Domains mit ß!

DENIC, die Vergabestelle für .de-Domains, ist für Überraschungen gut. Das hat sie vorgestern bewiesen, als sie mitteilte, dass ab sofort Domain-Namen mit ß registriert werden können.
Setzte man vor Kurzem bei der Einführung von ein- und zweistelligen Domains unter .de noch auf eine längere Vorlaufphase, so wurde diesmal eher die Überrumpelungs-Taktik gefahren. Wobei nun so alle Provider zeigen können, wie flexibel sie auf neue Vorgaben reagieren können.
Seit 26.10.2010 hält also der Buchstabe ß Einzug unter .de. Um Domain-Streitigkeiten vorzubeugen, können allerdings erst einmal nur die Inhaber von .de-Domains mit einem Doppel-s die neuen Namen registrieren.
Eszett kommt in zwei Stufen - die Einführung der neuen .de-Domains
Ein Beispiel: jemand hat die Domain massband.de registriert. Der Inhaber dieser Domain kann nun die so genannte Sunrise-Periode der DENIC nutzen. In dieser Phase, die bis zum 16. November 2010 dauert, wird eine Bestellung für maßband.de nur dann durchgeführt, wenn sie per Fax vom Inhaber der Domain massband.de eingereicht wird.
Ist der Inhaber von massband.de nicht interessiert an der Domain mit dem scharfen S, dann kann sie ab dem 16. November von der Allgemeinheit registriert werden.
Was soll ich denn mit Waßer?
Auf den ersten Blick machen viele Namen wie Wasser, Masse, Einkommenssteuer und so weiter mit Eszett keinen Sinn, da entweder der Sinn des Wortes verfälscht wird (vergleiche Masse und Maße) oder das Wort in dieser Form nicht existiert (Einkommenssteuer vs. Einkommenßteuer).
Trotzdem kann es durchaus Sinn machen, auch diese Schreibweise zu registrieren, um Grabbern zuvor zu kommen. Die Firma Nespresso dürfte sich beispielsweise sicher Gedanken machen, ob sie den Namen nespreßo.de selbst schützt oder aber darauf hofft, dass nicht eines Tages ein Dritter unter dieser Domain eigene Inhalte hinterlegt und so den bekannten Marken- bzw. Firmennamen für sich benutzt.
Und wie funktioniert das nun?
Wir haben alle unsere Kunden angemailt, die bereits eine .de-Domain mit ss besitzen, damit sie die Sunrise-Periode nutzen können. Wer diese Mail nicht mehr findet oder aber schon jetzt eine Vorbestellung für den allgemeinen Start von ß unter .de am 16. November abgeben will, der kann hier loslegen:
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Ein Königreich für drei Buchstaben: sex.com erneut verkauft
Kurz und (k)nackig zahlt sich aus: die Domain sex.com wurde nach einem Bericht des Online-Nachrichtenportals The Register für 13 Millionen Dollar verkauft.
Die Domain hat bereits einige Inhaber gesehen: seit 1994 registriert, wurde sie immer wieder verkauft. Einen ziemlich überraschenden Wechsel machte sex.com im Jahr 2000 durch, als Stephen Cohen sie einfach “kidnappte”. Erst nach fünf Jahren wurde die Domain wieder an den rechtmäßigen Inhaber übertragen.
Wer genau nun 13 Millionen Dollar für die Domain ausgegeben hat, ist unklar. Der Käufer ist eine Firma namens Clover mit Sitz auf der Insel Saint Vincent in der Karibik. Noch ist der Deal jedoch nicht perfekt: nachdem Sedo die Domain vom zahlungsunfähigen Inhaber Escom LLC übernommen hatte, muss nun erst einmal der Insolvenzrichter entscheiden. Sollte der Verkauf nicht zustande kommen, so wird die Domain vermutlich in der kommenden Woche versteigert. Das nötige Kleingeld wird in diesem Fall wohl etwas höher ausfallen.
von uniteddomains unter Domain-Nachrichten gepostet.



Jan