20. August 2010

Vor knapp einem halben Jahr ging die Seite ud.com an den Start. Dort kann die Verfügbarkeit eines Namens in den Bereichen Domains, Social Networks und Marken mit einem Klick überprüft werden. Inzwischen ist ud.com den Kinderschuhen entwachsen. In den vergangenen Monaten haben meine Kollegen in Amerika eine ganze Menge der eingegangenen Verbesserungsvorschläge umgesetzt. Mittlerweile überprüft ud.com zwölf verschiedene soziale Netzwerke sowie 16 verschiedene Domain-Endungen und darüber hinaus drei verschiedene Markendatenbanken.
Ob ein Wunschname noch frei ist oder der eigene Name vielleicht von Dritten benutzt wird, interessiert scheinbar nicht nur uns: im vergangenen Monat haben 63.938 Besucher insgesamt 42.887 Suchanfragen gestartet. Vor zwei Tagen freuten sich dann einige Personen in Boston ganz besonders: ud.com wurde in einem Artikel von mashable.com erwähnt, einem der bekanntesten Blogs zu Themen aus dem Netz in den USA.
Wer sich selbst überzeugen will, der kann direkt auf ud.com durchstarten und seinen Namen suchen.
Was meine Kollegen in Boston jedoch noch mehr freuen dürfte: Feedback. Vieles an der Seite wurde schon verbessert und aktualisiert, wir sind aber immer dankbar für Kommentare! Ob nun direkt auf ud.com, auf der ud.com-Fanpage bei Facebook oder hier im Blog: wir wollen auch weiterhin dafür sorgen, dass unser kleiner Bruder nicht stehenbleibt!
von Stefanie Winkelmann unter Unternehmen gepostet.
Tags: domain, domaincheck, ud.com, verfügbarkeit
9. August 2010
In eigener Sache: seit einer Weile bietet ein Team von Spezialisten der united-domains AG die Seminarreihe Domain-Lunch an. Um was es dabei geht und warum das auch für Sie interessant sein könnte, zeige ich Ihnen in diesem Artikel.
Aller Anfang ist leicht, zumindest im Netz. Eine eigene Internet-Adresse kann ohne Aufwand mit wenigen Klicks online registriert werden. Der erste Web-Auftritt ist dank frei verfügbarer Vorlagen und WYSIWYG-Editoren („what you see is what you get“) gleich erstellt. Vielleicht noch ein Shop-System dazu? Kein Problem, kann alles heruntergeladen und mit etwas Glück auch ohne große Änderung zum Laufen gebracht werden.
Ganz so perfekt ist die schöne, neue Welt allerdings nicht. Nehmen wir einmal das Beispiel des (fiktiven) Inhabers einer kleinen Gärtnerei, Herbert K.
Herr K. geht mit der Zeit und stellt sein Angebot an Blumen, Gestecken, Obst und Gemüse dem geneigten Besucher im Netz vor. Er bekommt durchweg positive Resonanz auf seine Seite, einige seiner Kunden sagen sogar, dass sie über eine Suchmaschine auf ihn aufmerksam wurden. Herr K. sieht sich seinen Web-Auftritt gerne auch selbst an. Eines Tages jedoch ist er etwas unaufmerksam und vertippt sich bei seinem Domain-Namen. Plötzlich landet er auf einer Seite, die zugepflastert ist mit Werbung der Konkurrenz. “Was, wenn das meinen Kunden auch passiert?” fragt er einen Bekannten. “Vielleicht wandern sie dann zu einer anderen Gärtnerei ab. Und alles nur, weil ein Buchstabe falsch ist!” “Tja, Fat-Finger-Distance, Herbert!” ist alles, was er von seinem Bekannten zu hören bekommt.
Kurz darauf hat Herr K. den Vorfall wieder vergessen. Sein Bekannter hat ihm nämlich erzählt, dass eine Webseite an sich ohnehin nicht mehr der neueste Schrei sei. Vielmehr müsse er sich im Web 2.0 bewegen, DAMIT sei er der Konkurrenz voraus. Herr K. macht sich also schlau und kennt kurz darauf die Namen der wichtigsten Social Networks. Auch unsere Suchmaschine ud.com findet er. Dort gibt er testweise den Namen seiner Gärtnerei ein. Und siehe da: SEIN Name ist bei Facebook und Twitter bereits belegt! Er besucht den Facebook-Account. Zwar steht dort nichts, eine eigene Seite kann er dort aber nicht mehr erstellen, weil der Name eben schon vergeben ist. Beim Besuch von Twitter dann traut er seinen Augen kaum: unter dem Namen seiner Gärtnerei wirbt dort ein Konkurrent für seine Produkte! Über einen Link gelangt man direkt auf die Homepage des Wettbewerbers, inklusive Anfahrtsskizze und Sonderangeboten. Herr K. schreibt zwar umgehend an den Support von Twitter, gesperrt wird der Account jedoch nicht, geschweige denn, dass Herr K. ihn übertragen bekäme.
Schöne, neue Welt? Wie gesagt - nicht unbedingt. Immer wieder müssen Privatpersonen, Firmen und Markeninhaber feststellen, dass sie ihren Namen im Netz nicht alleine benutzen. Auch in meiner Arbeit für united-domains höre ich regelmäßig von Fällen, in denen Kunden ihre Wunsch-Domain nicht einfach direkt registrieren können, sondern mühsam einklagen müssen, weil Dritte den Namen bereits weggeschnappt haben. Mit zunehmender Bedeutung von Social Networks tritt diese Problematik inzwischen auch bei Twitter, Facebook und Co. auf.
Einige meiner Kollegen haben sich daher zu einem Team zusammengeschlossen, um mit der Seminarreihe Domain-Lunch die Fallstricke im Netz aufzudecken und Lösungen aufzuzeigen.
Die Vorträge richten sich sowohl an Privatpersonen als auch an Firmen, Markeninhaber und alle anderen, die im Netz vertreten sind (oder sein wollen). Im Rahmen der Veranstaltungen wird geklärt, welche rechtlichen Grundlagen bei der Domain-Registrierung zu beachten sind und wie man den eigenen Namen im Netz gegen einen Missbrauch von Dritten sichert oder - falls es bereits zu spät ist - wie gegen einen Missbrauch vorgegangen werden kann.
Aktuell bereiten die Kollegen bereits den 6. Domain-Lunch vor, die Rückmeldungen waren bislang durchweg positiv. Dabei muss guter Rat nicht teuer sein: die Teilnahme am Domain-Lunch ist kostenlos. Da die Anzahl der verfügbaren Plätze begrenzt ist, können sich Interessenten direkt online anmelden und einen Platz anfordern.
Herr K. hätte, wäre er eine reale Person, beim Domain-Lunch übrigens auch erfahren, was es mit der Fat-Finger-Distance auf sich hat. Doch nicht nur das: bereits vor dem gemeinsamen Mittagessen hätte er gewusst, wie er seinen Namen im Netz platzieren muss, um mit seiner Gärtnerei tatsächlich optimal in der schönen, neuen Welt aufgestellt zu sein.
7. Juli 2010
Der eine oder andere hat es bereits bemerkt: wer ab heute seine Domains im Domain-Portfolio konfigurieren möchte, der sieht das neue Konfigurationsmenü. Bislang erschien im Portfolio nach dem Klick auf "config" eine etwas unübersichtliche Seite, auf der aufgelistet wurde, was denn eigentlich bei einer Domain eingestellt werden kann. Beispiele gefällig?


Zwar war dort ausführlich beschrieben, welche Änderungen im jeweiligen Bereich getätigt werden können, das Ganze sah jedoch wenig einladend und zudem unübersichtlich aus. Mit dem neuen Design des config-Menüs haben wir versucht, so viel überflüssigen Text wie möglich auszumerzen. Stattdessen lassen wir Bilder sprechen. Auch stehen nicht mehr alle Menüpunkte untereinander, so dass das lästige Scrollen entfällt. Und so sieht es aus:

Fertig sind wir mit der Arbeit natürlich dennoch nicht. Es wird auch in Zukunft weiter an Layout und Usability der Webseite und insbesondere des Domain-Portfolios gearbeitet. Und hier kommen Sie ins Spiel: Als Benutzer der Webseite wissen Sie am besten, was Ihnen gefällt oder was Sie stört. Dieses Wissen hilft uns, Änderungen gezielt auf Ihre Bedürfnisse hin abzustimmen.
Wir freuen uns darum immer über Feedback, Anregungen und natürlich auch konstruktive Kritik. Ob als Kommentar hier im Blog, bei Twitter, Facebook oder direkt bei uns im Support.
Lassen Sie etwas von sich hören!
2. Juni 2010
Vorstellung (Begriffsklärung)
ein soziales Verhalten, bei dem sich bislang unbekannte Personen einander bekannt machen.
sagt Wikipedia
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In den letzten Monaten war an dieser Stelle mein CEO Florian Huber zu lesen, der berichtete, was sich bei united-domains so tut. Eine dieser Neuigkeiten war der Start von ud.com, unserer Suchmaschine für Domain- und Markennamen sowie Benutzernamen in Social Networks. Daneben laufen aktuell auch einige weitere Projekte, die jeweils Zeit für sich beanspruchen.
Das Ergebnis: der Tag hat einfach zu wenige Stunden, als dass man sich gleichzeitig um diese Projekte kümmern und das Blog aktuell halten könnte. Daher schreibe ich nun diesen Artikel als eine Art virtuelles Händeschütteln und “Guten-Tag-Sagen”.
Vielleicht starte ich einfach ganz klassisch: mein Name ist Stefanie Winkelmann und ich arbeite seit 2004 bei united-domains. Anfangs im Support, seit einer Weile im Produkt-Management. Bei Twitter, Facebook und mit unseren Newslettern sorge ich dafür, dass Neuigkeiten zur Firma im Netz bekannt werden. Ab sofort nehme ich nun also auch unser Blog unter die Fittiche, wo wir sicherlich auch in Zukunft den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen unserer Büros in Starnberg werfen werden.
Wer wirklich neugierig ist, dem sei ein Blick in XING empfohlen oder aber eine Frage im Kommentarfeld.
In diesem Sinne: Hallo, da bin ich. Herzlich willkommen im neuen, alten Blog!
von Stefanie Winkelmann unter Unternehmen gepostet.
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23. Oktober 2009
… das war unser (etwas magere) Ausbeute heute Morgen um kurz nach 9 Uhr.
Innerhalb weniger Minuten war auch schon alles vorbei – zumindest, was die “neuen” ein- und zweistelligen .de-Domains anbelangt.

Doch zunächst einen Schritt zurück: letzten Donnerstag überraschte die Vergabestelle DENIC die gesamte Branche: Man habe sich kurzfristig entschlossen, die seit mehr als einen Jahrzehnt geltenden DENIC-Richtlinien zu ändern. Nun sollten ein- und zweistellige Domains (und auch alle KFZ-Kennzeichen und reine Ziffern-Domains) zur Registrierung freigegeben werden. Hintergrund war die sogenannte vw.de-Entscheidung.
Der Überraschungscoup war der DENIC gelungen. Ich selbst habe davon im Taxi in den USA erfahren, via Twitter auf meinem Handy und konnte es zunächst gar nicht glauben: Innerhalb von nur fünf Werktagen sollten wir Domain-Registrare unsere Systeme für die neuen Regelungen “umbauen” und noch dazu allen Kunden ein halbwegs faires und transparentes System für die “Vor-Registrierung” anbieten. Unsere Technik- und Produkt-Abteilung waren nicht wirklich begeistert von der “Überraschung”. Unser Support-Team war nur wenige Minuten nach der Bekanntgabe durch die DENIC praktisch lahmgelegt. Unsere Kunden wollten natürlich vor allem begehrte Domains wie tv.de, pc.de oder a.de sofort telefonisch vorbestellen. Der Frust der Kunden war groß, kaum jemand glaubte uns, dass wir von der Kehrtwende der DENIC selbst erst aus den Medien erfahren haben und deshalb völlig unvorbereitet waren.
Doch nun zu den Ergebnissen:
Eine Übersicht, wer bei den Top-Domains wie .tv, pc.de oder com.de ganz vorne dabei war, gibt diese Liste. Glückwunsch an die Kollegen von Key-Systems aus Zweibrücken, die mit der wertvollsten neuen Domain - tv.de – einen ihrer Kunden wohl sehr glücklich gemacht haben. In der sedo-Auktion gestern Abend lag das letzte Gebot für tv.de bei EUR 279.499 Euro.
Wie schon gesagt, konnten wir selbst bei den Kurz-Domains mit nur drei Treffern (nh.de, q9.de, j2.de) nur mäßig erfolgreich sein.
Hier die gesamte Liste, wer welche ein- und zweistelligen Domains bekommen hat.
Anderes hingegen die Situation bei den Ziffern-Domains. Hier lagen uns mehrere tausend Vorbestellungen vor. Wir rechnen bei den Ziffern-Domains mit einer Erfolgsquote von über 60%. Die genaue Zahlen kann ich noch nicht liefern, da wir immer noch mit dem “Abarbeiten” der Vorbestellungen beschäftigt sind. Das DENIC-System erlaubt nur maximal vier Domain-Anträge pro Minute pro Registrar. Das ganze wird sich noch bis zum morgigen Samstag hinziehen.
Fazit: Dass der Run auf die ein- und zweistelligen Domains riesengroß sein würde, war abzusehen. Auch die Tatsache, dass die Top-Domains in die Hände von kleineren, auf sogenannte Domain-Snaps spezialisierte Provider fallen. Unterschätzt haben wir die Nachfrage nach den Ziffern-Domains. Hier gibt es eine Vielzahl von sinnvollen Einsatzmöglichkeiten: von Telefon-Domains wie 11880.de, über Datums-Domains wie 010321972.de oder 2010.de, Vorwahl-Domains wie 089.de bis hin zu 90-60-90.de und so weiter. Weitere Bespiele gibt es hier.
von Florian Huber unter Domain-Registrierung, Unternehmen gepostet.
Tags: denic, domain, domains, einstellig, hn, key-systems, kfz, ks, kurz, neu, neue, tv.de, zahlen, ziffern, zweistellig