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Deutsche Startup-Domains

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Startup-Studie #1 – Die Domain-Endungen

Für deutsche Startups ist die Wahl der Endung eindeutig: 92 Prozent entscheiden sich für die Domain-Endung .com oder .de. Neue Domain-Endungen wie .club und .berlin sind noch rar. Ein Vergleich mit US-Startups zeigt, dass dort fast 80 Prozent auf die Endung .com setzen. Die beliebtesten Länder-Endungen von US-Startups sind .io, .co, und .me.

Startup-Domain-Studie - Domain-Endungen

Die Verteilung bei deutschen Startups zeigt, dass Unternehmen ungern mit neuen Endungen experimentieren. Domain-Endungen wie .de oder .com generieren einen großen Vertrauensvorschuss, da sie jeder kennt. Viele Gründer variieren folglich lieber die Second-Level-Domain, indem sie ein Wort anhängen oder austauschen, bevor sie den präferierten Namen unter einer anderen Top-Level-Domain registrieren. Gerade bei exotischen Länderendungen kann es schwierig und teuer werden, sich gegen eine Vergabestelle zu wehren, wenn sie eine Domain sperrt oder die Anforderungen an den Inhaber ändert. Die Endungen .de und .com bieten hier mehr Rechtssicherheit.

Dennoch finden sich Unternehmen, die nicht ausschließlich auf .de und .com setzen. Der Websitebuilder Jimdo wirbt beispielsweise mit der Domain jim.do und leitet Anfragen auf die Seite de.jimdo.com weiter. .do ist die Länder-Endung der Dominikanischen Republik.

Die Wahl der Domain-Endung sollte auch von der Expansionsstrategie geprägt sein. Plant ein Unternehmen in die Vereinigten Staaten zu expandieren, ist es deutlich einfacher, dort mit einer .com Domain aufzutreten, als mit einer .de Domain. Die Endung .com bietet also die größte Flexibilität. Zählt ein Unternehmen Europäer zu seinen Kunden, ist es ratsam, für jedes Land die entsprechende Second-Level-Domain unter der Länder-Endung (ccTLD) zu registrieren. Die richtige Länderendung erleichtert die Kaufentscheidung für Kunden erheblich, da sie als vertraut empfunden wird.

Unsere Empfehlung: .de und .com sind die beste Wahl. Vorsicht bei exotischen Länder-Endungen.

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