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Interview mit Food-Bloggerin Ellen Brennan: .berlin als Liebeserklärung

Die Wahl der Domain ist Teil eines umfassenden kreativen Prozesses, dem wir in Zukunft als Ganzem mehr Aufmerksamkeit schenken wollen. Aus diesem Grund präsentieren wir hier nicht nur die spannendsten Websites unserer Kunden, sondern wollen auch die Kreativen selbst, die hinter den Projekten stehen, ausführlich zu Wort kommen lassen. Wir beginnen mit der Berlinerin Ellen Brennan, die unter lekker.berlin ein eigenes Food-Blog betreibt. Im Interview spricht sie über die Arbeit an ihrem Blog-Projekt, die neue Domain-Endung .berlin und ihre Lieblingsrezepte.

Liebe Frau Brennan, erzählen Sie uns kurz von Ihrem Projekt! Was ist lekker.berlin?

lekker.berlin ist ein Food-Blog mit vielen modernen und traditionellen Rezepten. Aber nicht nur das, hier findet man auch Empfehlungen für besondere Berliner Läden und Restaurants sowie Tipps für Bücher und Filme – immer vor einem kulinarischen Hintergrund.

Wie ist die Idee entstanden?

Ich esse, koche, lese, fotografiere und reise gern. Dabei begegne ich immer wieder Köstlichkeiten, die es wert sind geteilt zu werden. Was lag da näher …

Ellen Brennan

Ellen Brennan (Foto: privat)

Wie soll sich lekker.berlin in Zukunft entwickeln? Haben Sie weitere Pläne?

Zur Zeit freue ich mich über die große Zahl der Besucher und besonders über die vielen Downloads der Rezepte und Beiträge. Der Blog ist bisher 100 Prozent werbefrei. – Die Zukunft? Mal sehen, wohin die Reise geht.

Sie haben sich für eine neue .berlin-Domain entschieden. Wie sind Sie darauf gekommen und welche Vorteile sehen Sie in der neuen Domain-Endung .berlin?

Die Anregung für die neue Domain-Endung .berlin habe ich aus einem Newsletter von united-domains. Ich bin in Berlin geboren und liebe diese Stadt. Die Domainendung ist für mich Standortkennung und Liebeserklärung zugleich.

Was sollte man auf keinen Fall verpassen, wenn man in Berlin auf kulinarische Entdeckungsreise geht? Haben Sie ein Lieblingsrestaurant?

Die kulinarischen Angebote in der Hauptstadt sind so zahlreich wie vielfältig. Ich vermute, man könnte in Berlin an jedem Tag des Jahres eine andere landestypische Leckerei probieren. Und das nicht nur in Restaurants, auch viele Streetfood-Angebote sind verlockend. Mein Lieblingslokal für einen leckeren und groovigen Sonntagsbrunch ist das Yorckschlösschen in Berlin-Kreuzberg, zum Lunch oder Dinner gehe ich immer wieder gern ins Baraka, ein Restaurant mit Marokkanisch-Ägyptischen Spezialitäten ebenfalls in Berlin-Kreuzberg.

lekker-berlin_Screenshot

Welche Tipps und Empfehlungen haben Sie für andere Blogger? Wie startet man ein solches Internet-Projekt am besten?

Zuerst sollte man sich bewusst sein, dass ein liebevoll gepflegter Blog nicht einfach nebenbei entsteht und viel Zeit und Energie kostet. Ansonsten empfehle ich das Thema klar einzugrenzen, um sich nicht zu verzetteln. Dann sucht man sich einen Blognamen mit passender Domain und los geht’s.

Mit welcher Software und Hardware arbeiten Sie am liebsten?

Für den Blog verwende ich WordPress, für die Bearbeitung der Fotos Lightroom. Ansonsten arbeite ich gleichermaßen gern mit Mac und PC.

Wer ist Ihr größtes Vorbild?

Ich habe Vorbilder für viele Bereiche des Lebens. Mein kulinarisches Vorbild ist die Hauben- und Sterne-Köchin Frau Johanna Maier aus Filzmoos in Österreich. Ich hatte das große Vergnügen, sie persönlich kennenzulernen und mehrfach ihre köstlichen Kreationen zu genießen. Darüber hinaus gefällt mir ihr Motto: „Nach einem guten Essen muss man noch lieben können.“

Kräuterquark mit Leinöl (Foto: lekker.berlin)

Kräuterquark mit Leinöl (Foto: lekker.berlin)

Was ist Ihr Lieblingsrezept?

Die einfachsten Genüsse sind immer die besten für mich – ich liebe Pellkartoffeln mit Kräuterquark und Leinöl. Aber auch für Gäste habe ich einige Lieblingsrezepte, die ich „Blenderrezepte“ nenne. Sie sind einfach und gut vorzubereiten und sehen toll aus. Das sind zum Beispiel der Kartoffelsalat à la Hemingway, Knoblauchgarnelen, alle Arten von Tapas, der Grapefruit-Orangensalat und eine Melonengazpacho, für die ich das Rezept noch nicht veröffentlicht habe. Ich warte noch auf reife Melonen und gutes Fotolicht im Garten.


Direkt zum Foodblog von Ellen Brennan:
www.lekker.berlin

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