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Der eigene Name

Kommunikation & Design

Die erste Domainregistrierung

Die erste Domainregistrierung ist der eigene Name. Wenn sie eine Domain lange behalten, ist es diese. Domains sind einmalig. Registriert ein Namensvetter die Domain, ist sie mit Sicherheit lange Zeit nicht mehr verfügbar. Wie häufig es eine bestimmte Kombination aus Vornamen und Nachnamen gibt, lässt sich gut bei Facebook.com in der Suche überprüfen.

Nicht jedem erschließt sich die Notwendigkeit einer eigenen Domain sofort. Alles was sie mit einer Domain machen können, können sie auch mit kostenlosen Diensten erreichen: Blog, E-Mail und eine Informationsseite mit ihrem Lebenslauf oder Projekten.

So wie sie Produkte und Dienstleistungen hingegen unter einer Marke zusammenfassen, um sich von Konkurrenten abzuheben, können Sie auch ihren Auftritt und ihre Kommunikation unter einem Dach organisieren. Drei Gründe weshalb die eigene Domain Gold wert ist:

1. E-Mail

Bei kostenlosen Mail-Anbietern ist der Bestand ihrer E-Mail Adresse gefährdet. Selbst große Anbieter wie die Deutsche Post AG ändern ihre Produkte. So garantierte diese eine lebenslang gültige E-Mail Adresse unter epost.de. Das Angebot wurde nach 5 Jahren eingestellt. Andere Anbieter werden wegen fehlender Leistungen uninteressant (IMAP, Speicherplatz etc.). E-Mail Adressen, die sie aus Ihrer eigenen Domain bilden, können sie ein Leben lang behalten. Und die Wirkung kann unterschiedlicher nicht sein: Vorname@Nachname.de wirkt seriös. gerd.meier.276@facebook.com, gerd.meier.1990@googlemail.com oder pussycat@hotmail.com dagegen weniger professionell.

Der Mailserver, der unter einer eigenen Domain betrieben wird, ist weniger anfällig für Hacks. Große E-Mail Anbieter werden regelmäßig gehackt. Das ist nicht zwangsläufig ein Versäumnis dieser Anbieter. Die hohe Anzahl an Nutzern macht diese Anbieter aber besonders attraktiv für einen Missbrauch.

Gleiches trifft auf Spam zu: Durch eine eigene Domain werden sie Spam zwar nicht ausmerzen aber reduzieren können. Spam wird gerne an alle möglichen Namenskombinationen mit der Endung des kostenlosen E-Mail Anbieters verschickt (z.B. vorname.nachname@hotmail.com). Die Trefferwahrscheinlichkeit ist hier hoch.

2. Domain-Inhalte: Website, Blog oder Netzwerk

Netzwerke wie Facebook, Xing, Linked-In oder Twitter bieten Ihnen Platz für eine Selbstdarstellung. Das Design können sie nur unwesentlich beeinflussen und was mit Ihren Daten passiert, erfordert einen erheblichen Lese- und Konfigurationsaufwand.

Eine einfache Visitenkarte unter Ihrer Domain ist ebenfalls schnell eingerichtet und falls sie es wünschen, können sie auch einfach auf Ihre Twitter, FB, Xing oder Linkedin Seite weiterleiten.

3. Google Suchergebnisse

Kontrollieren sie, was andere über sie finden. Wenn jemand nach Ihnen sucht, wird im Zweifel eine Domain nach dem Muster Vorname-Nachname.de weiter oben stehen. Diese Seiten nimmt der Suchende zuerst zur Kenntnis.

Die Qual der Domainwahl

Die Domain aus Nachname und Domainendung ist ideal, häufig jedoch schon registriert. Die Kombination aus Vorname, Nachname und Domainendung ist vielleicht noch frei. Eine Alternative ergibt sich auch durch die Verwendung eines Bindestrichs zwischen Vor- und Nachname. Am besten sind beide Varianten um Verwechselungen vorzubeugen.

Bei den Domainendungen dominieren .de und .com. Die Endungen .org, .net, .info, .eu in Verbindung mit dem Nachnamen sind auch attraktiv. In der nicht domainaffinen Geschäftswelt sind mache der Endungen jedoch unbekannt. .de oder .com genießen daher immer Vorrang. Domains werden übrigens auch gerne als Geburtstagsgeschenk verschenkt; schon vor dem ersten Geburtstag. Die erste Domainregistrierung ist der eigene Name.

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