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united-domains Pressegespräch: Wenn sich ein Bäcker wie ein Schnitzel freut

30. Juni 2011

Was passiert, wenn sich beispielsweise der Sportartikel-Hersteller Nike die neue Top-Level-Domain .sport sichern und dort unternehmensbezogene Inhalte anbietet? Wie können auch kleinere Unternehmen von den neuen Domain-Endungen - und wozu braucht es diese überhaupt, außer als zusätzliche Einnahmequelle für Domainregistrare?

Über diese und viele weitere Fragen diskutierten unser Vorstand Markus Eggensperger und weitere Kombattanten aus dem Haus im Rahmen eines Pressegesprächs mit einer Gruppe ausgewählter Journalisten, bestehend aus Redakteuren der großen Münchner Computermagazine, zwei Marketing-Fachtiteln und medialen “Schwergewichten” wie dem BR und FOCUS.

Gelungener Testlauf für die nTLD-Konferenz im September: das united-domains-Pressegespräch im Sofitel Bayerpost.

Gelungener Testlauf für die nTLD-Konferenz im September: das united-domains-Pressegespräch im Sofitel Bayerpost.


Trotz unterschiedlicher Ausgangs- und Interessenlagen - Kenner der Materie und absolute Neulinge im Bereich nTLDs, B2B-orientierte Medien und Endkundenpublikationen - kamen wir mit allen Teilnehmern in ein lebhaftes Gespräch, in dem manche durchaus auch ihre Skepsis gegenüber dem Thema deutlich machten, an der Sinnhaftigkeit insgesamt oder bei Einzelfragen wie der Vergabepraxis. Argumente wurden auch ausgetauscht und es ist uns gelungen, manchen Zweifel zu entkräften - etwa durch konkrete Beispiele: So kann der regional oder vielleicht sogar nur lokal bekannte Bäcker sich eine passende, leicht zu merkende Domain wie baeckerei-mueller.bayern oder back.shop sichern - wenn er jetzt schnell agiert.

Und wenn er damit neuen Vertriebsweg und so zusätzliche Kunden gewinnt, wird “er sich vermutlich freuen wie ein Schnitzel, soweit ein Bäcker dazu in der Lage ist”, so Markus Eggensperger im Verlauf des Gesprächs. A propos Schnitzel: Das und viele andere leckere Sachen haben wir uns beim gemeinsamen Abendessen mit einigen Teilnehmern im Anschluss an den offiziellen Teil auf der Terasse des Hotels Sofitel Bayerpost schmecken und den Abend ausklingen lassen.

Dass wir in dem Gespäch den einen oder anderen wichtigen Aspekt angesprochen haben, zeigt auch ein Artikel aus der Online-Ausgabe des Handelsblatt. Darin heißt es unter anderem: “Als Beispiel nannte Mann während einer Podiumsdiskussion des Verbands der deutschen Internetwirtschaft (eco) am Mittwochabend in Berlin die Frage, ob eine TLD wie .amazon der südamerikanischen Region oder dem gleichnamigen Unternehmen zustehen soll.”

Besuch aus Hamburg: Die Tagesschau bei united-domains

24. Juni 2011

Die Entscheidung der ICANN “pro neue Top-Level-Domains” vom Wochenbeginn hat hohe Wellen geschlagen. So hoch, dass wir sogar Besuch aus Hamburg hatten - der genau genommen aus München kam. Der NDR hatte im Zuge öffentlich-rechtlicher “Amtshilfe” zwei Kollegen vom Bayerischen Rundfunk vorbeigeschickt, um mit unserem CEO Florian Huber über die Auswirkungen dieser Entscheidung für die deutsche Wirtschaft zu sprechen.

Und so hat er kurzerhand die normale Bürogarderobe gegen einen Anzug getauscht und sich den Fragen des BR gestellt. Das Ergebnis seht Ihr hier:



Vor dem Dreh gab’s auch noch ein kleines Lob vom Kameramann: Für das große querformatige Logo in unserem Konferenzraum, das auch auf den modernen 16:9-Bildschirmen gut und vor allem nicht verloren aussieht…

Mehr Platz im Web - Teil II

20. Juni 2011

Nun ist es also amtlich: Die internationale Domain-Verwaltungsstelle ICANN hat heute morgen das „New gTLD“ Programm freigegeben und damit den Weg frei gemacht für etwa 300 bis 400 neue Domain-Endungen.

Neben mehr IP-Adressen gibt es nun auch in Sachen Domains endlich den lang ersehnten Zuwachs. In einem Brief - für jedermann deutlich sichtbar auf unserer eigens für diesen Anlass neu gestalteten Startseite - kommentiert unser CEO Florian Huber die aktuelle Entscheidung der ICANN und zieht eine erste Bilanz der seit drei Monaten laufenden Vorabregistrierungsphase.

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In einem Statement für die Presse sagte er: „Die bisherige Resonanz zeigt deutlich, dass die Zeit reif ist für eine neue Internet-Ära. Besonders bei den sehr gefragten Domain-Endungen wie .web und .shop sehen wir ein enormes Potenzial, das zu einer echten Konkurrenz für die bislang führende.com-Domain werden könnte.“

Ab Herbst 2012 sollen die ersten neuen Domain-Endungen technisch funktionsfähig sein.

Bis dahin wird es noch ein wenig dauern, aber wer sich vorher schon mal eingehend informieren möchte, dem sei nochmal die von united-domains ausgerichtete zweitägige internationale Konferenz zum Thema „new TLDs“ ans Herz gelegt - übrigens unterstützt von der ICANN. Weitere Informationen unter www.newdomains.org.

Ein neues Internet-Zeitalter beginnt: Die neuen Domain-Endungen kommen

- united-domains nimmt Vorbestellungen entgegen

Nun ist es amtlich: Die internationale Domain-Verwaltungsstelle ICANN hat am heutigen Montag das „New gTLD“ Programm freigegeben. Sie macht damit nach intensiven Vorbereitungen den Weg frei für etwa 300 bis 400 neue Domain-Endungen. Neben den bekannten Endungen wie .de, .com oder .net wird es voraussichtlich ab 2012 zahlreiche neue Kennungen wie .sport, .reise oder .music geben. (weiterlesen…)

600 Billiarden Adressen pro Quadrat-millimeter: Mehr Platz im Internet mit IPv6

15. Juni 2011

So viele neue IP-Adressen bietet das neue Internet-Protokoll IPv6 – pro Quadratmillimeter der gesamten Erdoberfläche! Ein erster Test unter Real-Bedingungen verlief erfolgreich.

Vier Milliarden sind nicht genug. Was als Credo von Onkel Dagobert durchgehen könnte, ist derzeit noch Realität im Internet. Grund dafür ist das aktuelle, aber eben veraltete IPv4-Protokoll, über das nicht mehr als vier Milliarden IP-Adressen, sozusagen die digitale Variante der Postleitzahlen in der Welt der Papierpost, generiert werden können.

In der Geburtsstunde des Internet hatten Experten diese Zahl allgemein als völlig ausreichend erachtet. Nachdem das Netz aber so schnell wächst, drohen dem World Wide Web die Adressen auszugehen – und das bereits Ende dieses Jahres.

Nun soll IPv6 also Abhilfe schaffen. Wikipedia schreibt über das neue Protokoll:

“IPv6 spezifiziert die Vorgänge, die zur Vermittlung von Daten durch ein paketvermittelndes Datennetz notwendig sind, wie etwa die Adressierung der beteiligten Netzwerkelemente (Rechner oder Router) und den Vorgang der Paketweiterleitung zwischen Teilnetzen (Routing). Als solches ist IPv6 ein Standard für die Vermittlungsschicht (Schicht 3) des OSI-Modells.”


Soweit, so klar – eine (zugebenermaßen etwas freie) Übersetzung findet sich auf computerbild.de:

“IP-Adressen bestehen derzeit aus 32 Zeichen. Sie stecken hinter den geläufigen Internetadressen mit Endungen wie .de oder .com, außerdem bekommt jedes Gerät, das sich mit dem Internet verbindet, eine solche Adressnummer zugewiesen. Um nun den Nachschub an neuen Internet-Adressen zu liefern, ist eine Umstellung auf ein neues Internetprotokoll nötig. Beim IPv6-Standard besteht jede IP-Adresse aus 128 Zeichen.“


Es sind zwar Bit und nicht Zeichen, macht aber die potenzierte Zahl an Kombinations-möglichkeiten deutlich.

Damit Ende des Jahres alles glatt geht bei der Umstellung auf IPv6, haben Internet-Größen wie Microsoft, Google, Youtube, Yahoo, Facebook und T-Online am IPv6-Tag der ISOC (Internet Society) teilgenommen. Unter realen Bedingungen wollten die Unternehmen herausfinden, wo es Probleme geben könnte bei der Umstellung. Positives Ergebnis des Testlaufes: Der IPv6-Tag verlief weitestgehend störungsfrei. Alle beteiligten Webseiten waren zum allergrößten Teil wie gewohnt erreichbar.

Das neue Protokoll kann also kommen – und sollte angesichts von umgerechnet 600 Billiarden Adressen auf jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche ausreichen. Experten haben diese Zahl allgemein als völlig ausreichend erachtet…

Wer sich diese Zahlenkombinationen nicht merken kann, dem können wir helfen. Eingängige Domainnamen kann man sich über www.united-domains.de sichern – und das wird mit Domains wie .web oder .shop sogar noch besser gehen…

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