Neues aus Griechenland

Im Juni schrieb ich darüber, warum auch bei einem Domain-Provider nicht alles ohne Papierkram funktioniert, wie wir die Zettelflut bekämpfen und was eigentlich ihre Gründe sind.

Einer der Punkte sind die Vergabebestimmungen für verschiedene Domain-Endungen. Sie werden allein von der jeweiligen Vergabestelle vorgegeben und müssen von uns als Provider befolgt werden. Setzt die Vergabestelle nun voraus, dass für die Registrierung einer Domain die Kopie des Personalausweises und ein mehrseitiges Formular eingeschickt werden sollen, so müssen wir uns daran halten.

Hin und wieder gibt es aber auch gute Nachrichten von der Verwaltungsfront, in diesem Fall aus Griechenland. Ab sofort müssen keine schriftlichen Unterlagen mehr eingereicht werden, wenn Firmen oder Privatpersonen .gr-Domains registrieren möchten. Die Bestellung kann komplett online durchgeführt werden. Lediglich die Umsatzsteuernummer wird bei Firmen benötigt, kann aber direkt im Portfolio eingetragen werden.

Das macht die Bestellung nicht nur für den Kunden einfacher, sondern entlastet auch meine Kollegen, die nun nicht mehr die Unterlagen prüfen müssen. Als kleiner Wermutstropfen funktionieren Transfers von .gr-Domains zwar auch weiterhin nicht ohne Papier, dennoch wird unser Archiv durch die Neuerung nun ein ganz klein wenig langsamer wachsen.

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